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Wie soll man diese Stadt beschreiben? Mich selbst faszinierte London bereits zu einem Zeitpunkt an dem ich noch gar keine Eindrücke von dieser Stadt hatte. Die letzten Tage waren wunderschön – ich durfte vieles erleben und einige Eindrücke sammeln, die ich euch hier nun mitteilen möchte. Auch mit Tipps bezüglich Essen und Locations werde ich nicht sparen.

Ich habe London als eine multikulturelle Stadt kennengelernt, die unglaublich viel zu bieten hat. Egal ob kulturell, architektonisch oder menschlich. Gerade der letzte Punkt hat mich fasziniert und auch etwas zum nachdenken animiert. Während meiner Zeit in London, hatte ich mehrere spannende Begegnungen mit Menschen, die in London arbeiten und leben. In zahlreichen Gesprächen wurde mir bestätigt, was ich ohnehin schon wusste: London ist verdammt teuer!  Das Leben in der Stadt kann den Ein oder Anderen an seine/ihre finanziellen Grenzen bringen. Ein Uber-Fahrer mit dem ich eine längere Unterhaltung hatte, hat mir erzählt, dass das Grundeinkommen in England rund 1500 Pfund beträgt. Viele, die in London arbeiten, leben außerhalb der Stadt, da eine Wohnung geschweige denn ein Haus direkt in London ein Ding des Unmöglichen ist. Auch der Aufenthalt als Tourist ist nicht günstig. Flüge sind noch relativ erschwinglich , aber bei den Unterkünften wird es da schon schwieriger. Wir hatten großes Glück, denn wir haben in einem Hotel in super zentraler Lage gewohnt und nicht viel bezahlt.

 

LONDON DIARY

Die Tage, die ich in London verbracht habe, waren grob im Kopf geplant und wir hatten  unsere Vorstellungen von den Wahrzeichen bzw. Orten, die wir besuchen wollten. Ich wusste bereits vor der Anreise, dass wir nicht alles schaffen würde und Prioritäten setzten müssen.

 

Tag 1

Am Programm standen: Tower Bridge, Big Ben, London Eye, Buckingham Palace, Picadilli Circus und die Innen Stadt. Letzten Endes haben wir alles bis auf die Tower Bridge geschafft, da diese etwas weiter entfernt liegt. Ich bin zwar nicht der Fan vom klassischen Touristenprogramm, aber nicht ohne Grund sind es die Hauptattraktionen und die Klassiker gehören für mich einfach dazu.

Tag 2

An Tag zwei ging es dann nach dem Frühstück zu aller erst zur London Bridge, wovon wir dann weiter zur Tower Bridge entlang spaziert sind. Danach wollte ich unbedingt zu Covent Graden und wir entschieden uns, nicht mit dem Uber oder der Tube dorthin zu fahren, sondern mit dem Fahrrad. Ähnlich wie in Wien kann man sich auch in London City Bikes ausborgen und damit die Stadt erkunden. Aber Achtung, der Verkehr in London ist nicht vergleichbar mit dem in Wien und außerdem wird in London kaum Rücksicht auf Radfahrer oder andere Verkehrsteilnehmer genommen.  Also hier ist Vorsicht geboten!

Tag 3

Tag drei stand unter dem Motto shoppen. Wir fuhren wieder in die Stadt und erkundeten Oxford und Regent Street. Unsere Mariahilferstraße ist schon groß, aber die Einkaufsstraßen in London sind dagegen gigantisch. Man bräuchte allein schon einen Tag nur um die Innen Stadt zu erkunden. Zum Lunch waren wir in einem Stake House, dass direkt an der Oxford Street gelegen ist.

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HOUSES/ARCHITECTURE

Etwas das mich sehr überrascht hat, war die unglaubliche Architektur. Ich habe mich sofort in die Straßen und Häuser verliebt und würde am liebsten in eines einziehen. Morgens bin ich als allererstes immer eine große Runde spazieren gegangen und habe mir die Gegend angesehen. Unsere Unterkunft befand sich in Paddington, ein Bezirk der durch seine Nähe zum Zentrum und die schönen Häuser besticht.

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MUST SEES IN LONDON

Pub’s

Der Klassiker und ein absolutes must visit wenn ihr in London seid. Pub’s gibt es überall in London, an fast jeder Straßenecke findet man eines. Wer auf der Suche nach gutem Bier und traditionellem Essen ist, ist hier genau richtig. Wir waren einmal frühstücken in einem Pub und ehrlicherweise war ich nicht so begeistert. Dennoch: die Fish and Chips haben sehr gut ausgesehen 😉

Covent Garden

Covent Garden ist ein riesiges Arial mit luxuriösen Geschäften und Restaurants. Jetzt im Juli ist gerade Sale in ganz London und teilweise bis zu -70%, ich musste mich etliche Male zurückhalten 😉 Wer schön shoppen gehen möchte ist in London genau richtig und sollte seine Reise für Juli oder Januar zu den Sale-zeiten buchen. Das marktähnliche Arial mit den vielen Einkaufsmöglichkeiten bietet eine riesige Auswahl und eignet sich auch perfekt zum Souveniereinkauf. Auch „China Town“ ist dort ganz in der Nähe.  Kleiner Tipp: unbedingt den Straßenmusikern lauschen, die sind der Hammer!

Borough Market

Einer der Dinge die mir oft empfohlen wurden, aber leider haben wir es nicht geschafft. Der Markt ist einer der ältesten Märkte Londons und befindet sich in Southwark. Meine Tipps: anstatt in ein Restaurant essen zu gehen schaut doch mal hier vorbei, ihr werdet es bestimmt nicht bereuen. Und solltet ihr zu Weihnachtszeit in London sein, statten dem Markt unbedingt einen Besuch ab, denn da soll es noch schöner sein.

Bootstour

Bei der Station Paddington Central Station gibt es die Möglichkeit, sich ein Elektroboot zu mieten und den Fluss durch „Little Venice“ entlang zu fahren. Wir haben den Ortsteil zu Fuß erkundet und waren absolut begeistert. In little Venice leben viel Menschen auf Hausbooten. Entlang der Strecke haben wir viel gesehen und manche sind richtig gemütlich.

Harrods

Harrods ist das bekannteste Einkaufshaus in ganz England. Wir waren am zweiten Tag unseres Trips dort und ich empfehle eher unter der Woche dort hinzugehen. Die größe und Vielfalt sind beeindruckend und für diejenigen unter euch die zu viel Geld haben und einiges davon loswerden möchten das absolute Paradies 😉

Duck and Waffle

Hierbei handelt es sich um ein sehr nobles Restaurant/Bar mit einem atemberaubenden Ausblick über London. Es erwartet euch gutes Essen und eine tolle Atmosphäre. Wer nicht allzu viel Geld ausgeben möchte, dem empfehle ich die Cocktailbar im Duck & Waffle. Zwar auch nicht günstig, aber billiger als ein Essen. Auf jeden fall einen Besuch wert.

erkunde die Stadt mit dem Fahrrad

Ganz großer Tipp, erkundet die Stadt mit dem Fahrrad. Wie bereits erwähnt kann man sich an vielen Ecken Räder ausborgen und es macht echt Spaß. Man lernt die Stadt von einer anderen Seite kennen und der Erlebnisfaktor ist definitiv gegeben. Ich bin generell kein Fan von klassischen Touristenprogrammen und deshalb kann ich euch diese Variante die Stadt zu erkunden sehr ans Herz legen. Wir haben uns direkt bei der Tower Bridge Räder ausgebohrt und sind damit zu Covent Garden gefahren.

Billigfluglinien

Bei den Flügen kann ich euch den Tipp geben, eher auf Billigflieger zurückzugreifen. Wir haben diesesmal über Level gebucht und die kann ich wirklich wärmstens empfehlen. Im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Fluglinien wie zum Beispiel easyjet waren die Maschinen mit denen wir geflogen sind sehr sauber, sehr modern und das Beste ist, es gibt bei jedem Sitz Steckdosen. Wer dennoch nicht auf Billigflieger vertrauen möchte, dem empfehle ich sich auf Austrian Airlines umzusehen. Ab und zu gibt es Angebote und  man findet Flüge zu guten Konditionen.

Mein Fazit: London hat wieder einmal mein Herz im Sturm erobert. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter und konnten somit die Zeit in vollen Zügen genießen. Die Stadt hat unglaublich viel zu bieten und hat sich als guter Gastgeber erwiesen. Wer weiß, vielleicht sieht man sich schon bald wieder.

Das war mein London Diary, ich wünsch euch einen schönen Urlaub.

Marcel