Diejenigen von euch, die mir auf diversen Sozialen Netzwerken folgen wissen, dass es für mich vor kurzem nach Berlin zur Fashion Week ging. Die Tage vor der Fashion Week waren stressig, aber zugleich war ich voller Vorfreunde und ich konnte es kaum erwarten. Am Dienstag den 16.01 hieß es für mich dann „Berlin ich komme“. Insgesamt verbrachte ich 3 Tage in der deutschen Hauptstadt. Hier ein kurzer Überblick von meinen drei Tagen am Fashion Week Zirkus.

 

DAY 1

Am Dienstag hieß es für mich erstmal früh aufstehen. Bereits um 5:00 läutete mein Wecker und riss mich aus einem eher unruhigen Schlaf. Voller Energie fuhr ich zum Flughafen und die Reise begann. In Berlin angekommen, checkte ich zuallererst in meinem Airbnb ein. Ich hatte mir für die drei Tage ein Apartment in Berlin Mitte gemietet. Sowohl die Lage, als auch die Wohnung an sich waren ein Traum. Kaum war ich in der Wohnung angekommen, ging es für mich schon zur ersten Show. Zusammen mit den zwei Oberösterreicherinnen Leni und Anna fuhren wir zur Show von Cashmir Victim.

Es handelte sich um ein skandinavisches Label, welches seine Premiere auf der Fashion Week feierte. Nach der Show fuhren wir direkt ins Fashionblogger Kaffee, wo bereits der nächster Termin auf uns wartete. Das Fashionblogger Kaffee ist sozusagen Treffpunkt aller Fashionblogger. Ziel ist es, mit den anderen zu kommunizieren und einander besser kennenzulernen. Ich persönlich bin großer Fan solcher Events, da ich mich immer am meisten darauf freue neue Leute kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen.

Nach dem Bloggerkaffe ging es für mich noch zu einem Launch in Berlin Mitte, wo ich aber nicht lange blieb weil ich total erschöpft war.

 

DAY 2

An Tag zwei war ich voller Energie und Motivation. Ich hatte mir einiges vorgenommen und wollte alle Termine abklappern. Am Vormittag ging es für mich zu Drykorn und anschließlich zu Scotch and Soda, wo ich mir vorab die neuen Kollektionen ansehen konnte. Ich finde es immer sehr spannend, vor allen anderen die Kollektionen zu sehen und zu wissen welche Trends auf uns zu kommen werden. Nach den Präsentationen fuhr ich weiter zur Premium. Die Premium ist eine Ausstellung für die Presse, wo verschiedenste Marken ihre Kollektionen zeigen. Bei der Premium blieb ich nur kurz, nachdem ich noch einen Termin bei einer Berliner Agentur hatte, und mich später auch noch für den Abend fertig machen musste. Denn am Abend ging es für mich zuerst zur Jack and Jones und später noch zur Nylon Party. Aber eines nach dem anderen. Zu erst fuhr ich zur Party von Jack and Jones und Veramoda. Die Party fand in einer Villa, auf mehrern Stockwerken verteilt, statt. Die Villa befand sich direkt in Mitte. Auch hier hatte man die Möglichkeit, sich mit anderen Bloggern zu unterhalten, was ich auch tat. Ich habe viele tolle Leute kennengelernt und hatte zahlreiche interessante Gespräche. Bei solchen Veranstaltungen genieße ich es sehr mit Leuten aus der Branche sprechen zu können. Denn die Möglichkeit mit Leuten aus dem Businnes zu sprechen die oftmals dieselben Probleme und Sorgen haben, ergibt sich nicht so oft. Später ging es für mich – wie bereits erwähnt – auch zur Nylon Party. Zusammen mit deutschen Bloggern fuhr ich zu der Location. Und die war nicht ohne! Die Party fand in einer Bar hoch über Berlin statt, mit Ausblick auf den Reichstag und das Regierungsviertel. Dort traf ich unteranderem auch zahlreiche Blogger, die ein Stück weit Idole für mich sind. Zum Beispiel traf ich Masha und Toni Mafud, zwei Blogger denen ich auf Instagram folge und von denen ich mir auch Inspiration hole. Bis in die Nacht hinein wurde gefeiert. Da ich am nächsten Tag aber schon früh raus musste, entschied ich nicht bis zum Schluss zu bleiben, und fuhr gegen 1.30 heim.

 

DAY 3

Am letzetn Fashion Week Tag stand noch einiges an. Vor allem da ich mir vorgenommen hatte, mir dieses Mal mehr von Berlin anzusehen, musste ich meine Termine gut durchplanen. Das Ganze wurde mir auch noch von dem Wetter erschwert. Denn die ganzen drei Tage schneite es enorm. Es schneite so viel, dass kurzzeitig ein Großteil der Bahnverbindungen und Flüge gestrichen wurden. Viele Blogger die bereits am Donnerstag zurück nach Hause fahren bzw fliegen wollten, kamen nicht vom Fleck.

Ich hatte vor, mir zu Mittag etwas von der Stadt anzusehen. Trotz des Schnees, entschied ich mich die wenige Zeit die mir blieb, für einen kurzen Spaziergang durch die Stadt zu nutzen. Also ging ich in die Stadt und sah mir etwas von den Sehenswürdigkeiten an. Ich ging durch das Regierungsviertel und die Innenstadt bis zum Alexanderplatz. Und ich muss sagen, dass mir Berlin echt gut gefallen hat. Highlight meiner kurzen Tour war natürlich das Brandenburger Tor, an dem ich die Tage zuvor schon vorbei gefahren war. Aber davor zu stehen ist dann doch etwas anderes, als es aus dem Auto zu sehen. Nach meiner kurzen Sightseeing Tour, fuhr ich wieder in die Wohnung um mich umzuziehen, und mich für das Highlight der gesamten Fashion Week fertig zu machen. Am Abend ging es für mich nämlich zur Maybelline Show, die jedes Jahr den krönenden Abschluss darstellt. Das wurde mir dann vor Ort bestätigt. Die Show war echt der Wahnsinn und ein voller Erfolg. Von Adriana Lima, die für Maybelline lief, bis hin zu Lena Gerke und den Youtube – und Blogger Stars aus ganz Deutschland traf man jeden. Alle waren da. Das deutsche Who is Who versammelte sich in Berlin nur für diese Show. Nach der Show begann der Spaß so richtig auf der Aftershow Party, die der absolute Hammer war. Die Location war einfach mega cool. Ich habe den Abend wirklich genossen und gefeiert.

Nach einer durchzechten Nacht hieß es für mich am Freitag dann schon wieder back to Vienna. Aber ich war zu diesem Zeitpunkt so müde und erschöpft, dass ich doch froh war wieder nach Hause zu kommen. Alles in Allem ist Berlin eine wunderschöne Stadt und ich bin echt froh, dass ich mir noch etwas von der Stadt ansehen konnte. Berlin ich hoffe du empfängst mich das nächste Mal mit besserem Wetter. See ya soon.

 

Hier noch Bilder des Apartments das ich bewohnt habe.